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Die Friedenskirche
2009-01-22, 08:45:38, Hinzugefügt von: Iga Olech
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Die evangelische Friedenskirche "Zum Heiligen Geist" wurde nach den Beschlüssen des Westfälischen Friedens gebaut, der den Dreißigjährigen Krieg beendete (1618-1648). Im Jahre 1652 erhielten die Jauerer Protestanten von Ferdinand III. die Erlaubnis für den Bau der Kirche. Die Bedingung hierfür war die Wahl des Standortes außerhalb der Stadtmauern, was deutlich machen sollte, dass die Lehre Luthers zweitrangig war. Man durfte keinen Turm bauen und nur Holz ohne Nägel und Lehm als Baumaterial verwenden, damit die Kirche an eine Scheune erinnerte und die Demut und die Untertänigkeit der
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Protestanten gegenüber dem Kaiser betonte.
Die Kirche wurde in den Jahren 1654-1655 nach einem Entwurf des Architekten Albrecht von Saebisch (1610-1688) gebaut. Die Bauarbeiten leitete der Zimmermeister Andreas Gamper aus Jauer. Die Konstruktion der Kirche wurde nach der Technologie des Fachwerks entworfen (die Höhe- 16,4m), nach dem Grundriss eines Rechtecks (26,8 x 43,3m). Das Bauwerk ist von außen wenig anziehend, vom Norden erinnert es geradezu einen sehr großen Stall, aber sein Inneres entzückt mit seiner barocken Einrichtung. Die Kirche kann ca. 6.000 Personen fassen.
Der erste Probst
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war M. Christian Hoppe, der letzte - Krüger. Wahrscheinlich im Jahre 1947 verließen die deutschen Evangelischen Jauer. Seit dieser Zeit bis zu den 80er Jahren blieb die Kirche fast ohne Fürsorge, obwohl ihr formeller Besitzer die Liegnitzer evangelisch-augsburgische Gemeinde war. Seit dem Jahre 2001 befindet sich die Friedenskirche zu Jauer auf der Liste des Welterbes von UNESCO. Die Hauptfeierlichkeiten dazu fanden am 7. September 2002 statt.
Rund um die Kirche gab es den Friedhof, 1972 in den Park umgewandelt.
In den Seitenschiffen befinden sich je vier Emporenreihen, in Logen eingeteilt, die in verschiedenen Zeitperioden gebaut wurden. In der Bauzeit der Kirche wurden der zweite und der vierte Stock, und am Anfang des 18. Jahrhunderts der erste und der dritte errichtet. An den Brüstungen der ältesten Emporen wurde eine biblische Geschichte dargestellt, und an der vierten befinden sich Szenen aus dem Alten Testament, an der zweiten aus dem Neuen. Insgesamt gibt es 143 Bilder. Ihr Autor kam aus der Werkstatt Georg Flegels, des Malers aus Schmiedeberg. Die Inspiration für das Werk waren Grafiken von Matthäus Merian aus der 1630 in Strasbourg herausgegebenen Bibel. An den Brüstungen der 1. und 2. Empore wurden Wappenschilder des schlesischen Adels und der Jauerer Gewerbezünfte dargestellt.

Besichtigung:
April - October:
Montag - Samstag, 10.00 - 17.00
November - März nach telefonischer Voranmeldung

Adres:
Park Pokoju 2
tel. +48 76/ 870-51-45
tel. +48 76/ 870-32-73

Weitere Links: JAWORSKIE KONCERTY POKOJU
Galerie anzeigen: Die Friedenskirche

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