Die Pfarrkirche zu St. Martin
Die älteste Kirche der Stadt wurde Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut. Die barocke Innenausstattung besitzt einen hohen künstlerischen Wert. In der Marienkapelle des Nordschiffes befindet sich ein Epitaph von Hans Sapiens mit Kreuzigungsszene und der Datierung 1362. Das Altargemälde „Apotheose des heiligen Martin” hat der bekannte Maler Felix Anton Scheffler geschaffen. Aus der Zeit der Renaissance stammt ein stattliches Epitaph des Stadtmedikus Balthasar Harrtranft (ges. 1586) im Südschiff. Um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert sind polychrome

Gewölbemalereien entstanden. Im Chor ist ein Standbild des heiligen Martin in bischhöflichem Ornat (um 1350) zu sehen. Das Hauptportal an der Westseite mit Maßwerktympanon stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ein gotisches Portal mit dem Relief des heiligen Martin zu Pferde befindet sich auf der Südseite der Kirche und gleich daneben ein Renaissanceportal, entstanden um 1615 und versehen mit reichem, plastischem Schmuck sowie von zwei stattlichen Säulen flankiert. An der Außenseite des Gotteshauses und an der ehemaligen Stadtmauer sind zahlreiche Grabsteine eingelassen.
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