Das mittelalterliche Bauwerk von quadratischem Grundriß geht vom zweiten Stockwerk an in ein Achteck über. Seine Höhe mißt 24 m, die Mauerdicke beträgt bis zu 1,9 m. Kleine Spitzbogenfenster weisen gotische Züge auf. Die niedrige Haube ist ein seltenes Beispiel für einen Turmabschluß. Wegen seiner Form nannte man ihn „dickleibiger, kahlmäusiger Recken”.
Ursprünglich diente er als Wehrturm des Striegauer Tores, dann bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts als Wachturm der Stadt, als Gefängnis und als Pulverkammer.
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